Katze

Frühlingskatze

 

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Plopp, plopp, ploppplopp, ploppploppploppplopp…

Nach und nach öffenen sich in den Gärten und auf den Wiesen unseres Dorfes die Blüten der Frühlingsblüher. Ein Fest. So lassen sich sogar die eisigen Nachttemperaturen ertragen. Verrückt, wie so manchen zarten Blüten das gar nichts ausmacht. Blühen einfach weiter. Außer die Blüten an den Zwetschgenbäumen. „Das war’s“, sagte gestern Walter, als er bei einem gemeinsamen Rundgang durch den Garten die bräunlichen Überreste an einem Zwetschgenzweig inspizierte. An der Tiefe seiner Stirnfalten war abzulesen, wie sehr ihn die ausbleibende Zwetschgenernte im kommenden Herbst mitnimmt.

Ich hoffe, Ihr seid besser dran und Eure Bäume haben noch alle Blüten an den Zweigen. Eine schöne Woche wünsche ich Euch,

Eure Monni

 

Tolle Tage

 

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Drei Zweibeiner verkleidet als zwei Vierbeiner.

Macht Ihr auch mit an Karneval, Fasnacht, Fasching…? Und sagt Ihr Narri Narro, Alaaf, Hellau oder was anderes?

Ich wünsch Euch in jedem Fall schöne Tage, mit und ohne Verkleidung,

Eure Monni

Ohrensteif

 

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Kälte, Eis und Schnee. Oje.

Den Vögeln draußen im Garten scheint das nichts auszumachen. Die haben immer gute Laune und zwitschern in einem Fort: „Der nächste Frühling kommt bestimmt, der nächste Frühling…“

Bis dahin müssen wir die Ohren steif halten. Was mir persönlich nicht schwer fällt bei den Temperaturen…

Ich hoffe, Ihr habt ein warmes Plätzchen auf dem Sofa oder so.

Eine schöne Woche Euch allen,

Monni

 

Helikopterfrauchen

 

Neulich Nachmittag auf einem Streifzug am Dorfausgang traf ich endlich wieder einmal Arnold. Ich hatte ihn seit Wochen nicht gesehen. Er sah komisch aus. So komisch, dass ich im ersten Moment erschrak, als er aus einem Gebüsch sprang und direkt vor meinen Pfoten landete. „Allmächtige Bastet, was ist denn Dir passiert?“, brach es aus mir heraus. „Helikopterfrauchen“, gab er zur Antwort und erklärte, dass er neuerdings im Haus schräg gegenüber wohne, bei Frau Matthes, dem Neuzugang im Dorf. Sie sei sehr nett, er dürfe in ihrem Bett schlafen, ihr Sofa in Beschlag nehmen, erhalte drei mal am Tag eine Nacken-Wellness-Massage und fünf mal am Tag gebe es etwas zu fressen, ausschließlich Premiumfraß, nur vom Feinsten.

Leider sei Frau Matthes auch ein bisschen überbesorgt und habe ständig Angst, ihm könne etwas zustoßen. Sobald sie ihn längere Zeit nicht zu Gesicht bekommen habe, suche sie nach ihm. Egal, wo er sei, ob in der Wohnung,

 

 

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im Speicher,

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im Keller,

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oder draußen.

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Und das Zeug an seinem Körper sei das Resultat einer medizinischen Überversorgung durch Frau Matthes, die hypochondrisch veranlagt sei.

 

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„Oje“, bedauerte ich den Entstellten. „Iwo“, entgegnete Arnold, der das Verarzten lustig fand und die Verbände und Pflaster mit dem Stolz eines dem Höllenfeuer entgangenen präsentierte. Während wir so plauderten rief von Gegenüber immer wieder jemand: „Peterchen, Peterchen“, dazwischen Geraschel von Kunststoff.

„Peterchen, das bin ich“, sagte Arnold, nachdem er seinen Bericht geschlossen hatte. „Die Vieruhrjause ruft, Bio-Rindfleisch-Riegel. Kommst Du mit?“ Ich lehnte dankend ab, ich hatte keine Lust auf einen Verband. Man weiß ja nie. Wir rieben unsere Schnauzen aneinander, dann schlenderte Arnold über die Straße und verschwand hinter der Hecke seines neuen Heims.

Wunderschöne Woche allerseits und nehmt Euch in acht vor Drohnen und anderen Flugapparaten!

Eure Monni