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Ich bin dann mal weg

Monni 06 f web Petra Jaeger Illustration

‚Was ist bloß mit der Monni los?‘, mögt ihr euch eventuell seit meinem letzten Blogpost zu Beginn des Sommers schon einmal gefragt haben. Ich habe ja in der Zwischenzeit nichts mehr von mir hören lassen, denn statt wie üblich nach Ende der Sommerpause den Blog fortzuführen, habe ich eine Entscheidung getroffen:

ICH NEHME EINE AUSZEIT

Ich brauche das jetzt einfach mal, so eine Sabbatphase. Wenn die vorbei ist, komme ich zurück – vielleicht bald schon, vielleicht in einem Jahr, vielleicht auch gar nicht mehr… je nachdem, das entscheide ich dann ganz spontan – wie wir Katzen halt so sind.

Vielleicht mögt ihr ja solange in alten Geschichten stöbern? Damit ihr euch beim Schmökern nicht im Archiv verlauft, habe ich den Blog von meinem Personal etwas aufmöbeln lassen. Ganz oben in der Navigationsleiste findet ihr jetzt neu Menupunkte, unter denen Geschichten und Abenteuer aus meinem Leben thematisch sortiert sind. Klickt ihr da drauf, findet ihr zum jeweiligen Thema eine kleine Einleitung und dann eine Linkliste, die euch zu den entsprechenden Blogposts leiten. Hinweis: die Blogposts werden in einem neu geöffneten Popup-Fenster angezeigt – unter Umständen müsst ihr euren Browser so einstellen, dass er das Öffnen von Popup-Fenstern erlaubt.

Wie? Das reicht euch nicht, in alten Geschichten stöbern? Ihr mögt lieber neue Bilder gucken? Wenn dem so ist, dann besucht doch die Webseiten von meinem Personal, der Illustratorin und Autorin Petra Jäger, deren kreative Energie bis zu meiner Rückkehr in Projekte fließt, die ihr hier und hier verfolgen könnt.

Und nun ein DICKES DANKESCHÖN an euch, liebe Follwerinnen und Follower!!! Es war bis hierhin sehr schön mit euch. Vielen Dank für eure Likes und all die Kommentare! Ich wünsche euch für die Zukunft alles Gute, HALTET DIE OHREN STEIF!

Eure Monni

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Sommerpause

Huch, schon wieder ein Jahr vorbei. Also seit der letzten Sommerpause.

Es ist wieder soweit. Blumen blühen, laue Winde wehen, die Sonne lacht. So sende ich Euch passend zur Jahreszeit

 

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Einen wunderschönen Sommer Euch allen.

Eure Monni

Walters Bart

Es ist raus. Walter ist jetzt solo. Seine Frau Susi hat ihn verlassen. Die Kinder hat sie mitgenommen. Auf und davon ist sie, nach Australien. Da hat sie wohl nen Neuen.

„Was sie an dem nur findet, Mietze? Was hat der nur, was ich nicht habe? Noch nicht mal Haare hat er. Ach, soll sie doch mit dem Glatzkopf bleiben wo der Pfeffer wächst“, vertraute mir Walter vor ein paar Tagen nach Beendigung der Schmollphase an. Dann schaute er in den Spiegel – wir befanden uns im Badezimmer – strich über seinen Bart, seufzte: „Da müssen wir jetzt ran, was Mietzilein?“, nahm die Schere, kappte das Barthaar auf Vor-schmoll-Phasen-Länge und überlegte, sein Konterfei taxierend: „Was machen wir denn daraus Schönes, hm, gibt ja heute die dollsten Sachen?“

 

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„Am Ende hat sie sich an meinem Bart gestört, jetzt, wo sie auf mit ohne Haare steht. Soll ja voll sein mit Bakterien, so ein Bart.“, nuschelte er, während er sich großzügig mit Rasierschaum einseifte. Dann griff er zum Rasierer und machte sich ans Werk. Bald war das Vor-schmoll-Phasen-Stadium wieder hergestellt

 

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und er nahm die behaarte Zone über der Oberlippe in Angriff. „So ein Bart ist ja Ausdruck für Individualität und Selbstbewusstsein, sagt man“, erklärte er, in seinem Tun plötzlich inne haltend.

 

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„Egal, was ab muss, muss ab“, fuhr er fort und rasierte weg, was ihn ein halbes Leben lang, die glücklichen Ehejahre mit Susi inklusive, begleitet hatte.

„Na, wie seh ich aus?“, wollte er wissen.

 

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„Ist mir egal, so lange Du nicht auf die Idee kommst, mich zu rasieren“, gab ich zur Antwort.

„Wie neu geboren, was Mietze?“, fügte er an, tätschelte meinen Kopf und startete mit einem beherzten „So, jetzt gehen wir frühstücken“ in sein neues Leben.

Es scheint etwas Befreiendes zu haben, sich die Haare abzuschneiden. Ich habe das bei Menschen schon öfter beobachtet, das zeitgleiche Abwerfen von Fell und seelischen Altlasten. Walter geht es jetzt auf jeden Fall wieder besser.

Euch eine wundervolle Woche,

Eure Monni

Valentinskurier

 

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Gesehen am letzten Dienstag während der Fellwäsche auf meiner Fensterbank: einen Blumenkurier. Genau, da war Valentinstag.

Ich bekam keine Blumen. Aber mein Freund Kumpel hat mir eine Maus mitgebracht. Ich hoffe, auch Ihr habt etwas Schönes geschenkt bekommen.

Ich wünsche Euch eine wunderbare Woche,

Eure Monni

 

Frohes Fest

Na, nabt Ihr alle Päckchen gepackt? Den Baum geschmückt? Kekse gebacken? Alle Zutaten für das Weihnachtsmenue beschafft? Schnee bestellt? Die Weihnachtssongs eingeübt?

 

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Mit und ohne all diesen Dingen wünsche ich Euch morgen ein Frohes Fest!

Fette Katzenumarmung, Monni