Kumpel

Das Gebiss

Die Tage war ich mit Kumpel im Garten hinter Müllers Haus. Das Badezimmerfenster stand offen. Während ich es mir auf einer Outdoor-Liege, die auf der Terrasse stand, gemütlich machte und mein Fell wusch, hüpfte Kumpel auf die Fensterbank und drang ins Haus ein. Eine ganze Zeit lang blieb er verschwunden. Dann, über die akribische Reinigung der Zwischenräume meiner Pfotenballen war ich in eine Art Trancezustand geraten, erschallte plötzlich Kumpels Stimme neben mir:

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Direkt im Anschluss tönte es aus dem Badezimmerfenster:

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Es dauerte einen Moment, da erschien Herr Müllers Frau im Fenster:

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sagte sie, mit Mühe ein Grinsen unterdrückend.

Kurze Zeit später ging die Terrassentür auf und Frau Müller kam heraus, mit Lösegeld: Wurst

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Kumpel fackelte nicht lange, spuckte die Ersatzzähne aus und machte sich über die Wurst her. Auch ich bekam einen Zipfel.

Schließlich, nachdem Frau Müller wieder im Haus verschwunden und ein wenig Zeit verstrichen war, schaute ihr Mann noch einmal aus dem Badezimmerfenster heraus, mit erleichterter Mine und Gebiss.

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sagte er, den Zähnedieb ins Visier nehmend. Dann schloss er das Fenster.

„Schade“, sagte Kumpel, der sich gerade überlegt hatte, noch einmal ins Haus einzudringen, um zwecks Lösegeldforderung einen weiteren Gegenstand zu entwenden. „Ja, Schade“, stimmte ich zu.

Da an diesem Tag keine Wurstzipfel mehr aus dem Hause Müller zu erwarten waren, gingen wir Mausen.

Eine fröhliche Woche wünsche ich Euch, Eure Monni.

Armer Hund

Es war im letzten Sommer, an einem schönen, sonnigen Tag und ich machte mit Kumpel einen Spaziergang zum Waldrand. Auf Höhe der Wassertretstelle vernahmen wir ein Winseln. Wir folgten dem Klagelaut, dann sahen wir ihn: Hund. Er lag auf einem Flecken Gras am Wegesrand und jammerte hemmungslos vor sich hin.

Hund-auf-Grasfleck

„Was machst Du denn da?“, fragte ich.

„Ich ruhe mich aus. Bin total fertig vom Toilettengang. Präzisionspinkeln, Hundekotbeutel rausfummeln, zielgenau hinein exkrementieren, Beutel entsorgen… alles nach Reglement“, sagte er, stand auf und wies mit der Pfote auf ein Arrangement von Hinweisschildern in unmittelbarer Nähe.

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„Ist total anstrengend“, fuhr er fort, „und so gemein. Alle Welt macht unter sich, wo es jedem gerade gefällt,

Wildgans-macht-unter-sich

Kuh-pinkelt

Fuchs-im-Erdbeerfeld

Baer-pinkelt

nur wir Hunde

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dürfen nix. Das ist deprimierend und schlägt aufs Gemüt.“

Wir bedauerten den Niedergeschlagenen und trösteten ihn ein wenig.

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Dann ertönte plötzlich ein schriller Pfiff und Hund war weg.

 

Eine fröhliche Woche Euch allen! Eure Monni

Die Rettung

Ich habe Euch ja letzte Woche von einem Loch erzählt, in das Hund, Arnold und ich gefallen, beziehungsweise gerutscht waren. Heute erfahrt ihr, wie wir da wieder raus gekommen sind.

Nachdem ich unten im Loch angekommen war, die Landung war glücklicherweise halbwegs weich, ich fand mich auf einem Haufen halb vergammelter Kartoffeln wieder, machten Arnold, Hund und ich eine kurze Lagebesprechung. Arnold: „Stockfinster hier, was?“ Ich: „Ja, ich kann die Pfote nicht vor Augen sehen“. Hund: „ Nun sitzen wir also in einem Loch und starren Löcher hinein“. Arnold: „Müssen wir jetzt Hungers sterben?“ Hund: „Nein, vorerst nicht. Wir haben ja noch die Kartoffeln.“ Ich: „Igitt“. Arnold: „Essen? Wiewowas?“ Hund: „Hier, Kartoffeln, Du sitzt drauf“. Ich:“ Aber Hund, Du als Omnivore hast leicht reden. Wir Spitzohren sind doch Carnivoren“. Während Arnold in eine Kartoffel biss und fröhlich vor sich hinschmatzte, entspann sich zwischen Hund und mir ein Diskurs über vegane Kost, Vegetarismus, die Wertigkeit von Eiweißen… Dann vernahmen wir von oben ein Poltern, darauf die Stimme von Kumpel: „Achtung, Obacht, ich komme. Alle für einen, einer für alle“. Kaum war das letzte Wort verhallt, purzelte Kumpel auch schon vor unsere Pfoten. Er erhob sich, vergewisserte sich, dass wir alle wohlauf waren und erzählte uns von der rettenden Idee von Karthäuser.

Vor vielen Jahren, er war damals noch ganz klein, war Karthäuser an Fastnacht von ein paar als Piraten verkleideten Spaßvögeln in eine Plastikwanne gesetzt und den Dorfbach hinab geschickt worden.

Katze-faehrt-Boot-Illustration-CartoonDer Dorfbach fließt direkt an Bio-Kalles Hof vorbei. Auf Höhe der Scheune mündet er in einen Tunnel und wird von da unterirdisch an Bio-Kalles Ökonomietrakt und unter der Hauptstraße durchgeleitet. Kurz, nachdem er in den Tunnel eingefahren war, hatte Karthäuser damals linker Pfote eine Tür bemerkt. Es bestehe eine große Wahrscheinlichkeit, dass diese Tür zu dem Kellerraum führe, in dem sie jetzt säßen. Diese Tür müsse nur gefunden und von Hund, dem Türöffungs-Künstler, geöffnet werden, dann wären sie schon so gut wie in Freiheit. „Toll, und wie sollen wir die Tür finden. Ist doch stockdunkel hier. Kein Pfitzel Licht. Da machen selbst unsere Stäbchen-Rezeptoren schlapp“, sagte Hund. „Karthäuser meinte, für Deine Spürnase, sei es ein Leichtes, die Tür zu finden. Du sollst dem Geruch von Wasser folgen“, entgegnete Kumpel. „Ach so, Wasser, klar, denke schon die ganze Zeit, dass es hier verdammt nass riecht“.

Um uns in der Dunkelheit nicht zu verlieren, bildeten wir eine Kette. Vorneweg Hund. Hintendrein wir Spitzohren. Mit den Zähnen hielten wir uns jeweils am Schwanz des vor uns Gehenden fest. Dann legte Hund los, schnüffelte, was das Zeug hielt und lief zielstrebig in eine Richtung. „So, hier ist Ende. Mauer links, Mauer rechts, dazwischen Holz, das muss die Tür sein“, sagte Hund, sprang hoch, pfotelte nach der Falle, fand sie und, Sesam open you, die Tür sprang auf. Vor uns der vorbei fließende Dorfbach, von rechts schimmerte Licht in den Tunnel. Arnold stürmte direkt drauf los und hielt eine Pfote ins Wasser.

Hund-und-Katzen-in-Tunnel-Illustration-Cartoon„Oh, kakakakalt“, rief Arnold entsetzt. „Ja, kalt und nass“, sagte Kumpel. „Eine für Katzen inakzeptable Nässe, hier kommen wir niemals wieder weg“, stellte ich fest. „Iwo“, sagte Hund, „ihr setzt Euch einfach auf mich drauf, mir macht das Wasser nichts“.

Gesagt, getan. Hund legte sich hin, wir drei Wasserscheuen kletterten auf seinen Rücken, Hund stand auf und marschierte los.

Katzen-reiten-auf-Hund-Cartoon-IllustrationDas Plätschern und Gurgeln des Wassers hallte an den Tunnelwänden wider. Arnold hatte großen Spaß am Echoeffekt und unterhielt uns auf unserem Ritt aus der Kartoffelhölle mit einer Aneinanderreihung von Hallos in den verschiedensten Stimmlagen. Am Tunnelausgang erwartete uns schon Karthäuser. Er hatte drei Mäuse und einen Knochen dabei. Zu unserer Stärkung. Was für ein Freund.

Karthaeuser-Maeuse-Knochen-Illustration-CartoonEuch wünsche ich noch eine schöne Woche. Passt auf Euch auf und haltet Euch von schwarzen Löchern fern. Eure Monni

Das Loch

Diese Woche waren wir bei Hund eingeladen. Ich traf ihn auf der großen Wiese oberhalb von meinem Haus. Er sagte zu mir: „Komm morgen vorbei. Es gibt eine Überraschung. Und bring die anderen mit.“ Dann ertönte ein kurzer, schriller Pfiff und Hund war weg.

Tags darauf versammelten wir (Kumpel, Karthäuser, Arnold und ich) uns in der Scheune von Bio-Kalle. Hund kam, setzte sich vor uns hin und verkündete stolz: „Ich war bei meinem ersten Agility-Turnier und habe den zweiten Platz gemacht!“ Wir miauten einträchtig Beifall. Dann erläuterte uns Hund den Parcours: „Also, ich musste zunächst über ein paar Hürden springen“. Hund machte einige Luftsprünge. „Dann ging es über einen Laufsteg“. Hund tänzelte über ein am Boden liegendes Brett. „Dann kamen zwei weitere Hürden“. Hund hüpfte wieder durch die Luft. „Dann musste ich durch einen Tunnel“. Hund robbte vor uns auf dem Boden. „Wieder eine Hürde“, Luftsprung, „dann die Wippe“. Hund zerrte das am Boden liegende Brett mit den Zähnen über eine Holzkiste und demonstrierte die Wippe. „Dann wieder zwei Hürden“, Luftsprung, „noch ein Tunnel“, robbrobb, „und ganz zum Schluss noch eine Hürde“. Hund setzt an zu einem besonders hohen Sprung,

Katzen-schauen-Hund-zu-Illustration-Cartoonstieg auf in die Luft, erreichte den Scheitelpunkt der Flugahn, leitete mit den Vorderläufen voraus den Landevorgang ein, tauchte mit den Pfoten ein ins Heu, es folgten Kopf und Korpus, dann der Schwanz, dann war Hund weg.

Wir schauten uns erst verdutzt an und begaben uns dann, Arnold vorneweg, an die Stelle, wo Hund gerade im Heu verschwunden war. Was wir dort vorfanden, war ein Loch. Von diesem Loch aus führte eine Rutschen-artige Konstruktion hinab in die Tiefe. Um den Rand des Loches versammelt streckten wir die Köpfe in das schwarze Nichts unter uns.

Katzen-Loch-Illustration-Cartoon Ein modriges Lüftlein wehte uns entgegen. Wir riefen nach Hund. Keine Antwort. Wir riefen noch einmal, jetzt lauter. Da vernahmen wir aus der Tiefe ein klägliches Jaulen. Arnold, der sich am weitesten vorwagte und mit der vorderen Körperhälfte schon halb im Loch hing, rief nun so laut er konnte: „Huuuhund, kannst Du uns hören? Jaulen. Er wagte sich noch ein bisschen weiter vor, rief wieder „Huuuhund“, dann verloren seine Hinterläufe den Halt und er rutschte in die Tiefe. Ich, die ich mit einer reflexartigen Bewegung versuchte, ihn festzuhalten, verlor das Gleichgewicht und rutschte hinterher. Während ich so rutschte vernahm ich von oben die Stimmen von Kumpel und Karthäuser. Kumpel: „Herrje, jetzt ist die auch noch weg. Was machen wir jetzt bloß?“ Karthäuser: „Ich, also ähhm“, räusper, räusper, „habe, ähhhm, also eine, hmmm…“ Karthäusers Stimme wurde leiser und leiser. Das letzte Wort, das ich verstand, war ‚Idee’. Dann wurde es stockdunkel.

Wo Arnold, Hund und ich gelandet waren und vor allem wie wir da wieder raus kamen ist eine längere Geschichte. Ich werde sie Euch nächsten Freitag erzählen. Bis dahin: Haltet die Ohren steif. Eure Monni

Katzenkekse

Gestern, nachdem ich mir das von ihm servierte Frühstück einverleibt hatte, wühlte Walter in seinem Rucksack, holte eine kleine Papiertüte raus, wedelte damit vor meiner Nase rum und sagte schließlich mit einem Grinsen im Gesicht: „Schau mal Mietzilein, heute gibt’s was ganz Besonderes, extra für Dich, selbst gebacken: Katzenkekse“. Er entnahm dem Beutel ein Gebäckstück, es hatte die Form eines Katzenkopfes, und hielt es vor meine Schnauze. Es roch nach… nichts, beziehungsweise nach fast nichts, auf jeden Fall nicht nach etwas Essbarem. Aber, um Walter nicht vor den Kopf zu stoßen, nahm ich das Teil und biss hinein.

Monni-mit-Keks-Cartoon-IllustrationEs zerfiel mit einem Krachen in mehrere Einzelteile, die ich unter Aktivierung sämtlicher Speichelsäfte sofort hinunter würgte. Die Kekse waren eine einzige Beleidigung für meine Geschmacksknospen. Pfui Teufel (Anmerkung für Keksliebhaber: Deine Kekse, Pippo, sind sicher eine ganz andere Liga und bestimmt sehr delikat – nicht, dass Du denkst, ich halte Dich für einen Gourmetproll. Mit dem mir kredenzten Machwerk bäckerischer Bemühungen hättest Du sicher auch keine Freude. Basse cuisine wie sie erbärmlicher nicht sein kann. Walter ist kein Vorwurf zu machen. Er hat sicher sein Bestes gegeben. Muss am Rezept liegen – ist wohl einem Mäusehirn entsprungen 🙂 ). Da ich mit dem Gebäckstück aber so schnell fertig war, dachte Walter wohl, es würde mir besonders gut schmecken und hielt mir ein zweites hin. Sodom und Gomorra. Wie sollte ich das bloß noch hinunterbringen?

Dann klingelte Walters Handy. Während er das Gespräch annahm legte er den Cerealien-haltigen Miniaturkatzenkopf in meinen Napf, wo er nun lag und mich frech anglotzte. Meine Rettung war, dass sich am anderen Ende der Telefonleitung jemand befand, der Walter auf einen vergessenen Termin aufmerksam machte. Walter, bestürzt und sich beim Anrufer tausendfach entschuldigend, strich mir schnell noch über den Kopf und verließ dann hektisch das Haus. Die Tüte mit den Keksen ließ er auf dem Schreibtisch liegen.

Kaum war er weg, ging die Katzenklappe. Arnold spazierte in mein Zimmer und fragte: „Gibt’s heute Kekse?“ Sein Erscheinen im direkten Anschluss von Walters Verlassen des Hauses war seit der „Bestellung“ von letzter Woche zum täglichen Ritual geworden. Heute endlich sollte Arnolds Warterei ein Ende haben. Ich zeigte ihm den Keks in meinem Napf. Er machte sich sofort darüber her.

Arnold-KeksEs knackte und krachte in seiner Schnauze, Arnold kicherte und sagte auf meine Frage, ob es schmeckt: „Nein“, krtsch, krtsch, „aber“ krtsch, „es macht“, krtsch „so lustige Geräusche“, krtsch, krtsch, „eine richtige“, krtsch, „Geräuschexplosion“, krtsch, krtsch. Dann war der Keks weg. Arnold wollte mehr. Ich zeigte ihm die Tüte auf dem Schreibtisch. Umgehend nahm er sich ihrer an, angelte einen Keks heraus und biss, Knackgeräusche erzeugend und fröhlich kichernd, darauf herum.

Dann ging erneut die Katzenklappe und Kumpel erschien in meinem Zimmer. Er setzte an zu einer Begrüßung, hörte dann aber die Fressgeräusche vom Schreibtisch, erblickte Arnold und fragte: „Hä, wer bist du denn?“ „Hallo“, krtsch, krtsch, „ich bin“, krtsch, schmatz, „Arnold“, kicher krtsch, „der Schrecken“, kicher, schmatz, „des Universums. Willste“, krtsch, „auchn Keks?“, krtsch, kicher, schmatz. „Kekse?“, fragte Kumpel, „kenn ich nicht. Schmeckt das?“ „Nein, macht aber Spaß!“, sagte Arnold und schob Kumpel, der auf den Bürostuhl gehüpft war, ein Exemplar von Walters Gebäckspezialität hin.

Jetzt bissen sie zu zweit auf den staubtrockenen Backerzeugnissen herum. Erst einfach so. Beim nächsten Keks kauten sie in einem gemeinsamen Rhythmus, schließlich, bei den drei folgenden Keksen, kam eine Tanzeinlage dazu: Krtsch, Pfotenklatscher rechts, krtsch, Pfotenklatscher links, krtsch, Pfotenklatscher rechts, krtsch… usw.

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Dann war die Tüte leer und wir machten alle zusammen einen Verdauunsspaziergang.

Snow Adé in St. Tropez

Eine schlimme Woche liegt hinter uns, eine Woche zwischen Bangen und Hoffen.

Wir, Kumpel, Karthäuser, Hund und ich hatten uns ja letzten Freitagabend vor Snows Zuhause verabredet, um ins Haus einzudringen, in der Hoffnung, dort Snow oder einen Hinweis auf ihren Verbleib zu finden. Kumpel und ich waren pünktlich zu Beginn der Dämmerung vor Ort. Karthäuser kam mit Verspätung, Hund gar nicht. Wie sich später heraus stellte hatte er wegen seiner Absenz am Vortag („wo bist Du bloß den ganzen Tag herum gestreunert?“) Stubenarrest. Wir machten uns also zu dritt daran, das Haus nach einer versteckten Katzenklappe, einem nicht richtig geschlossenen Fenster, einem Loch in der Kellertür… abzusuchen. Wir umrundeten das Gebäude samt Satellitenbauten mehrfach, hüpften auf jede zugängliche Fensterbank, lehnten uns mit dem Gewicht unserer drei Körper gegen alle Fenster, mit dem Ziel, eines aufzustoßen.

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Vergebens. Alles blieb verriegelt und verrammelt. Und alles blieb dunkel. Das Haus sah irgendwie verlassen aus. Unverrichteter Dinge zogen wir wieder ab. War Snow mit Frauchen vielleicht nur in Urlaub gefahren, ohne uns Bescheid zu sagen? Die folgenden Tage und Nächte patrouillierten Kumpel und ich immer wieder ums Haus, in der Hoffnung auf ein Lebenszeichen. Aber alles blieb still.

Zwischenzeitlich erreichten uns Meldungen, die unsere Herzen Achterbahn fahren ließen. Ein Hase kam und meinte, er habe eine tote, weiße Katze in einem Straßengraben am Rande des Dorfes gesehen. Es stellte sich heraus, dass es sich dabei um das Überbleibsel eines Narren, beziehungsweise dessen Verkleidung handelte: eine Mütze aus weißem Kunstfell mit angenähten Ohren. Meiers Lumpi berichtete von einer Katze mit verwaschenem, weißem Fell und blauen Augen, die bewegungslos vor Müllers Haustüre verharre. Es stellte sich heraus, dass die Bewegungslosigkeit von der tönernen Materialität der Dekomietze herrührte. So vergingen die Tage ohne nennenswerte Neuigkeiten in Sachen Snow.

Gerstern Nacht schafften wir es endlich doch, in Snows Haus zu gelangen. Mit Hilfe von Hund. Der war durch die versehentlich nicht abgeschlossene Haustüre zu Hause ausgebüchst und unternahm einen Nachtspaziergang. Kumpel und ich trafen ihn zufällig auf dem Weg zu Snow. Er begleitete uns und checkte sofort nach Eintreffen am Objekt, das wir unter Observation genommen hatten, sämtliche Türen. Haustür, Terrassentür, Garagentür: alle abgeschlossen. Dann die Kellertür: Hund sprang hoch, drückte mit der Pfote auf die Klinke und Sesam open you: die Tür sprang auf.

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Was für eine Freude. Wir betraten den Keller und gelangten über eine Treppe ins Erdgeschoss, wo Hund noch eine Tür öffnete. Dann waren wir im Flur. Mit Hunds Hilfe, der jetzt ganz im Türöffnermodus war, inspizierten wir jeden Raum. Doch von Snow keine Spur. Nur kühle Luft wehte und entgegen. Es roch nach Leerstand. Als wir wieder im Flur waren, fiel mein Blick auf einen Zettel auf dem Boden unter dem Schlüsselbrett.

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Ich las laut vor: „Liebe Lena, Bettzeug wie vereinbart in der Truhe. Raklettegeschirr: Keller. Der Aufenthalt hier war wunderbar. Vielen Dank für alles. Viele liebe Grüße auch von Snow :). P.S.: Besuch uns doch mal in St Tropez, mit Edgar. Oder, wenn der nicht kann: mit Deinem roten Teufelchen. Snow vermisst ihn bestimmt :).

Das klang einigermaßen endgültig. Vorerst zumindest. Kumpel stammelte: „Lena, Edgar, meine beiden… also, das müssen die sein… rotes Teufelchen… ich? Snow vermisst Teufelchen… also mich…!!! Dann brach er in Tränen aus. Halb aus Freude, halb vor Schmerz.

Die Sache ist zum Glück gut ausgegangen. Halbwegs. Snow ist wohl auf, allerdings in St. Tropez. Nicht gerade um die Ecke. Kumpel schmachtet jetzt im Liebeskummer, hofft aber auf Reisepläne seines Frauchens. Mit ohne Herrchen. Er überlegt, sich Hörner wachsen zu lassen, um Frauchen an die Reise nach St. Tropez zu erinnern. Zusammen mit ihm, dem roten Teufelchen.

Snow ist weg

Kumpel ist zu Tode betrübt. Nachdem ich ihn schon eine kleine Ewigkeit lang nicht mehr gesehen hatte, kam er gestern und heulte mir die Ohren voll.

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Snow sei verschwunden. Wie vom Erdboden verschluckt. Sonst habe sie nach Sonnenaufgang immer auf dem Fußabstreifer vor ihrem Haus gesessen. Oder er habe sie in Hempels Feuerholz-Kabuff getroffen. Oder auf der grossen Wiese oberhalb von ihrem Haus. Aber seit ein paar Tagen sei sie weg. Unauffindbar. Ich tröstete ihn ein wenig.

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Nachdem die dicksten Tränen trocken geleckt waren, berieten wir, was zu tun sei und entwarfen einen Plan. Die To-do-Liste enthielt folgende Punkte:

1. Snow suchen.

2. Bei der Suche alle wichtigen Sträucher, Zäune, Hausecken… mit folgender Meldung versehen:
Verschwunden: Katze.
Hört (meistens) auf den Namen „Snow“.
Hat ein (ziemlich) weißes Fell und blaue Augen.
Ist sehr nett.
Redet mit apartem Akzent.
Sachdienliche Hinweise können abgegeben werden unter: http://www.monniswelt.wordpress.com oder direkt bei Miss Monroe, Hauptstrasse, bzw. Kumpel, Hang oberhalb von Monni’s Haus.

3. Karthäuser und Hund informieren, damit sie bei der Suche und Verbreitung der Nachricht helfen.

4. Bei erfolgloser Suche zu Snows Haus gehen und Zugang zum Hausinneren verschaffen. Nötigenfalls durch Einbruch.

Dann machten wir uns auf den Weg.
Karthäuser und Hund sagten uns ohne zu Zögern ihre uneingeschränkte Hilfe zu. Wir teilten das Dorf in vier Sektoren ein und durchkämmten strategisch das jeweils zugewiesene Gebiet. Bis zum späten Nachmittag war kein Gebüsch, kein Hohlraum, kein Straßengraben unausgekundschaftet. Über dem Dorf waberte eine Duftwolke unseres an allen markanten Stellen hinterlassenen Steckbriefes. Alles, was vier Beine hat, wusste Bescheid. Doch Snow blieb verschwunden.

Abends trafen wir uns in Bio-Kalles Milchküche. Wir waren alle ausgehungert. Trotzdem wollte uns die Milch, die Bio-Kalle am Morgen in Hunds Napf gefüllt hatte und seither unangetastet geblieben war, nicht schmecken. Traurig und ziemlich ausgepowert berieten wir die weitere Vorgehensweise. Schließlich verabredeten wir uns für den heutigen Abend vor Einbruch der Dunkelheit vor Snows Haus, um Punkt vier unserer To-do-Liste: „Zugang zum Hausinneren verschaffen“, in Angriff zu nehmen. Bei Kumpel kullerten wieder die Tränen.

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Ich hoffe, dass wir heute Abend nichts Schlimmes entdecken werden. Werde Euch nächste Woche davon berichten. Vielleicht habt Ihr ja was von Snow gehört oder eine Idee, was passiert sein könnte? Ich freue mich über jeden Hinweis. Eure Monni

Mit Snow im Heu

Kumpel hat mich mit Snow bekannt gemacht. Wir trafen uns in der Scheune von Bio-Kalle. Snow wollte unbedingt wissen, was Heu ist, denn da, wo sie vorher war, gibt es keines. „Schön, dieses Heu, so weich, es liegt sich ganz vortrefflich darin. Snow räkelte sich im getrockneten Grün und wühlte mit der Pfote in den Halmen.

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Sie blickte sich in der Scheune um. Alles voll mit Heu. Heu, Heu, Heu, soweit das Auge reichte. „Hier müssen viele Katzen wohnen. Bei so einem riesigen Katzenbett.“ „Das Heu ist für die Kühe“, erklärte Kumpel. „Die fressen das“. „Was ist Kühe?“ fragte Snow. „Du hast noch nie Kühe gesehen?“, staunte ich. „Und Schafe? Schweine? Ziegen? Pferde?“. Snow zuckte bei der Nennung eines jeden Huftieres mit den Schultern. „Dann lasst uns Kühe kucken“, sagte Kumpel. Durch ein loses Brett in der Holztüre, die die Scheue mit dem angrenzenden Wirtschaftsteil verbindet, gelangten wir in den Stall. Der mittig angelegte Gang war beidseits gesäumt von mit Heu gefüllten Gittertrögen. Dahinter aufgereiht, wie an einer Perlenkette, standen sie, die Bio-Kühe von Kalle, dampfend und Heu mampfend.

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Snow studierte staunenden Blickes die Physiognomie der gleichmütig aus der Wäsche schauenden Tiere. Dann stutzte sie: „Was sind denn das für Zipfel am Bauch?“

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„Das ist die Zapfanlage für Milch“, sagte Kumpel. „Komm, wir gehen zur Milchküche, da stellt der Bauer seinem Hund immer eine Schale mit frisch gezapfter Milch hin, vielleicht ist noch was da“.

Schon als wir uns der Milchküche näherten vernahmen wir Schmatzgeräusche. Wir betraten den Raum. Vor der Schale mit frischer Milch saß Karthäuser, der sich genüsslich über das weiße Nass hermachte. „Hey, Karthäuser, lass uns was übrig“, rief Kumpel. Karthäuser hielt inne, hob in Zeitlupentempo den Kopf und aus seiner von einem Milchbart gezierten Schnauze purzelten die Worte: „Ähhhm, also, hmm“, Pause, „jaaaa“, guck in die Luft, „hmmmm,“ räusper, „halloooo“. Dann erhob er sich gemächlich, trat einen Schritt zurück, setzte sich auf die Hinterbeine, machte ein Bäuerchen, begann mit den Vorderläufen den Schnauz zu waschen und bedeutete uns mit einem Kopfnicken die Freigabe der noch zur Hälfte mit Milch gefüllten Schale. Snow kostete. Erst vorsichtig, dann mit Begeisterung, dann begierig. Als sie satt war, machte auch sie ein Bäuerchen. Kumpel und ich machten uns über die restliche Direktmilch her.

Mit wohlig gefüllten Bäuchen beschlossen wir, in die Scheune zurück zu gehen und es uns dort im Heu gemütlich zu machen. Wir luden auch Karthäuser dazu ein. „Ähhhm, also, hmmmm“, Pause, „jaaa“, guck in die Luft, „hmmmm…“, hob Karthäuser an, sich die Einladung durch den Kopf gehen zu lassen.

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Wir sagten ihm, dass wir schon mal voraus gingen und dass er ja gegebenenfalls nachkommen könne, wenn er eine Entscheidung getroffen habe.
In einem besonders luftigen Heuhaufen nahmen wir Platz, begannen, uns zu waschen und zu plaudern. Snow erzählte von ihrer Heimat. Davon, dass es dort sehr viel Wasser gebe, dass das viele Wasser Meer heiße, sie beschrieb die Tiere, die im Meer wohnen: die Fische, die Seeigel, die Seesterne, die Muscheln, die Quallen… sie erzähle vom Hafen, vom Fischmarkt, von der würzigen Meeresluft, von wundersam duftenden Kräutern, von Gestrüpp-artigen Wäldern, von steilen Klippen, lilafarbenen Lavendelfeldern und vom leuchtenden Grün des auf weitläufigen Flächen angepflanzten Weins. „In, ähhhm, also, hmmm“, räusper, „vino“, Nase hochzieh, „ähhhhm“, guck in die Luft, „veritas“, gab Karthäuser, der nun auch zu uns gefunden hatte, zum Besten.

Kaum hatte Karthäuser seine Sentenz beendet, vernahmen wir an der Tür zum Stall ein Rascheln, die Tür wurde aufgestoßen und herein kam der Hund von Bio-Kalle. Er sah sich um, entdeckte uns, seine Augen weiteten sich, er setzte zum Sprung an, dann, im letzten Moment, nahm er Karthäuser wahr. Der hatte sich erhoben und blickte mit der Präsenz seiner stattlichen Leiblichkeit dem Hund direkt in die Augen. „Au Backe, der Philosoph“, hörten wir den Hund murmeln. Mit eingezogenem Schwanz machte er kehrt und verließ umgehend die Scheune.

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Wir waren beeindruckt. Kumpel gab, um seiner Erleichterung Ausdruck zu verleihen, Karthäuser einen Knuff, ich rieb meine Schnauze an Karthäusers rechten Backe, Snow die ihre an seiner linken.

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Dann machten wir alle ein Nickerchen. Als ich aufwachte, waren die anderen schon weg. Ich holte mir noch eine Biomaus und machte mich dann ebenfalls auf den Heimweg.

Und Ihr? Habt Ihr auch schon mal im Heu gelümmelt? Lasst es mich wissen, wenn Ihr mögt. Eure Monni.

Frühlingsgefühle

Kumpel ist verliebt. In die schöne Snow, ein Neuzugang in der Nachbarschaft.

Am gestrigen Neujahrsmorgen, ich war gerade dabei, mein Fell zu waschen – das war mehr als nötig, denn ich hatte wegen der Knallerei die Nacht in einem staubigen Loch im Keller verbracht – kam er, Happy Birthday singend, durch die Katzenklappe in der oberen Wohnungstür, hüpfte zu mir aufs Sofa und wünschte mir ein gutes neues Jahr. Ich erwiderte die guten Wünsche und wir tauschten aus, was wir zu Weihnachten geschenkt bekommen haben. Er gratulierte mir zu meinem Trinkbrunnen, der Kuschelhöhle und der Raketenmaus und lud mich ein, demnächst mal auf seinem neuen Kratzbaum in Knallpink rumzuklettern. Dann fragte er mich beiläufig, ob ich die Neue schon gesehen habe. Sie habe etwas große Ohren, sei etwas dünn, aber ansonsten ganz nett. Das Weiß ihres Fells sei etwas verwaschen, würde aber ganz hübsch glänzen. Ihr Gang sei sehr eigenartig, aber im Großen und Ganzen elegant. Leider habe sie ständig Termine, was aber auch irgendwie interessant sei.

ClickertrainingEr erzählte und erzählte. Mit jedem Satz geriet er mehr ins Schwärmen. Er beschrieb das Blau ihrer Augen, die Anmut der Kaubewegungen beim Verzehr eines Insekts, das entzückende Auf und Ab des Schwanzes bei der Betrachtung von Schneeflocken… Schließlich meinte er, ich müsse sie unbedingt bald kennen lernen. “Gerne, bin sehr gespannt auf die Dame, die da vorgezogene Frühlingsgefühle in Dir wach ruft“. „Wieso Frühlingsgefühle?“ „Ach, nur so“.

Dann überlegten wir uns noch ein paar gute Vorsätze fürs neue Jahr und plauderten über dies und das. Als Kumpel sich verabschiedete – es war schon fast Mittagszeit – hatte er immer noch ganz glasige Augen.

Und Ihr? Hat Euch der Winter fest im Griff oder habt Ihr auch schon Schmetterlinge im Bauch? Lasst es mich wissen, wenn Ihr mögt. Eure Monni

Kumpel macht Wellness

Gestern waren wir an der Wassertretstelle. Kumpel hatte gehört, wie erfrischend es sein soll, im Wasser zu waten und wollte das unbedingt selbst ausprobieren. Wir kannten den Weg dorthin nicht und marschierten einfach drauflos. Kumpel war sehr ungeduldig, hüpfte um mich rum und fragte immer wieder, wann wir endlich da seien. Ich hielt angestrengt Ausschau nach einem Wegweiser. Dann kamen wir an einem Haus vorbei, in dessen Vorgarten eine Bank stand. Darauf saß ein beleibter Karthäuser.

Karthaeuser-01Den fragte ich nach dem Weg. „Guten Tag, mein Name ist Miss Monroe, für Persönlichkeiten mit Charakter oder Manieren: Monni. Weißt Du, wie wir zur Wassertretstelle kommen?“„Ähm, also, jaaa“, räusper, hüstel. „Aaalso“, hüstel, Pause. Räusper. „Da geht Ihr am besten“, hüstel, hüstel, „aalso, äähhhm“, kratzen am Kopf, „das Einfachste wäre“, Pause. „Wäre“, Nase hochzieh, „hmmmmm“, guck in die Luft, „oder nein, vielleicht doch eher…“

Während das graue Schwergewicht unter Aneinanderreihung von Inhaltlosem um Worte für die perfekte Wegbeschreibung rang, machte Kumpel drei Purzelbäume, einen Pfotenstand, zwei Liegestützen, einen Kopfstand, vier Sit-ups und einen Salto rückwärts.

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Ich scannte derweil die Straße weiter nach einem Wegweiser ab. Und fand auch endlich einen. Ich bedankte mich freundlich beim Grauen, der gerade ein besonders lang gezogenes ‚Ähm’ von sich gab, fürs Gespräch und wir zogen weiter, dem Schild ‚zur Wassertretstelle’ folgend, dorfauswärts, Richtung Süden. Nachdem wir das Dorf hinter uns gelassen hatten, ging es über einen Feldweg, vorbei an einer Straußenfarm und über einen schmalen Pfad, der eine Obstbaumplantage säumte, zum Waldrand.

Dann waren wir endlich da, an der ‚Kneipp-Anlage. Zutritt für Kinder unter 12 Jahren nur in Begleitung eines Erziehungsberechtigten. Hunde verboten. Mit freundlicher Unterstützung der Freizeitgruppe Wälderperle’. Zu unseren Pfoten befand sich ein in die Erde eingelassenes längliches Wasserbecken. Ohne Wasser. Dieses hatte man wegen Frostgefahr bereits abgelassen. Statt dessen war das Becken halb hoch gefüllt mit Laub. Entlang der Mittelachse des Bassins befand sich ein stählerner Handlauf, drei Stufen an einem der kurzen Enden des Beckens führten hinab zu den dem Verrottungsprozess anheim gegebenen Blattmassen.

Ohne lange zu fackeln positionierte sich Kumpel am Beckenrand, sprang mit einem Riesensatz hinein ins Blätterbad – sein Körper verschwand bis zu den Schultern im Laub, nur Kopf, Rücken und Schwanz schauten noch heraus –  und begann, unter heftigem Geraschel das Stahlgeländer zu umrunden. Als er fast rum war, trat eine Schrumpffamilie hinter dem Gebüsch, das die Wassertretstelle vom Parkplatz trennte, hervor. Die Mutter rief entsetzt: „Was ist denn das?“ Der Halbwüchsige kreischte: „Iiii, eine Ratte“. Das Kleinkind im Kinderwagen begann zu schreien. Kumpel kletterte über die Stufen aus dem Becken, schüttelte sich, lief los und rief mir im Galopp zu: „Komm, schnell nach Hause, ich hab mächtig Kohldampf“. Daheim verdrückte er eine Portion Huhn, eine Portion Rind, eine Portion Lamm und eine halbe Portion Trockenfutter.

Und Ihr? Habt Ihr auch schon einmal gekneippt? Was haltet Ihr von Wellness im Allgemeinen? Und von Wassertretstellen im Besonderen? Lasst es mich wissen, wenn Ihr mögt. Bis dahin eine gute Zeit, Eure Monni.